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Dr. Michael Nehls, ein deutscher Arzt und Molekulargenetiker, hat sich intensiv mit den Ursachen und Präventionsmöglichkeiten von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz auseinandergesetzt. Er hat in seinen Publikationen und Vorträgen eine Kombination von Faktoren hervorgehoben, die, seiner Ansicht nach, entscheidend für die Prävention dieser Erkrankungen sind. Nehls ist überzeugt, dass nicht nur medizinische Interventionen, sondern vor allem Lebensstiländerungen notwendig sind, um das Risiko für Alzheimer, Demenz und sogar Depressionen erheblich zu reduzieren. Im Folgenden werden die zentralen Thesen und Empfehlungen von Dr. Michael Nehls erläutert.
Bewegung spielt eine zentrale Rolle in Nehls’ Ansatz. Regelmäßige körperliche Aktivität, insbesondere Ausdauersport, ist laut ihm entscheidend für die Gesundheit des Gehirns. Studien belegen, dass Bewegung die Durchblutung des Gehirns fördert und die Bildung neuer Nervenzellen unterstützt. Diese neuroprotektiven Effekte tragen dazu bei, das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen zu senken. Bewegung aktiviert zudem das Immunsystem und reguliert Entzündungsprozesse, die bei der Entstehung von Alzheimer eine Rolle spielen können.
Nehls betont, dass Bewegung allein jedoch nicht ausreicht – sie muss in ein ganzheitliches Konzept eingebettet werden.
Sozialer Austausch und Freude im Alltag sind weitere zentrale Faktoren in Nehls’ Präventionsstrategie. Soziale Isolation und das Fehlen positiver emotionaler Erlebnisse können das Risiko für Alzheimer und Depressionen stark erhöhen. Nehls verweist auf die Wichtigkeit von zwischenmenschlichen Interaktionen und positiven Erfahrungen, die das Gehirn aktiv und flexibel halten. Studien bestätigen, dass Menschen, die in ein soziales Netzwerk eingebunden sind und regelmäßig positive Erlebnisse haben, ein geringeres Risiko für kognitive Erkrankungen aufweisen.
Freude und neue Erlebnisse stimulieren den präfrontalen Kortex, der für Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnis eine wichtige Rolle spielt. Sie tragen dazu bei, dass das Gehirn auch im Alter „trainiert“ bleibt und neuroplastisch ist.
Für Dr. Nehls sind neue Erlebnisse und die kontinuierliche Herausforderung des Gehirns essenziell. Ähnlich wie Muskeltraining zur Erhaltung der körperlichen Fitness notwendig ist, benötigt auch das Gehirn kontinuierliche Anreize. Nehls betont, dass es wichtig ist, sich regelmäßig neuen Situationen und Aufgaben zu stellen, um die kognitive Reserve aufzubauen und zu stärken. Diese kognitive Reserve schützt das Gehirn vor den Symptomen degenerativer Erkrankungen, indem sie die Fähigkeit erhöht, Schäden zu kompensieren.
Ein oft wenig beachteter Faktor in der Prävention ist nach Nehls die Zufuhr von Lithium. Obwohl Lithium vor allem als Medikament in der Behandlung von bipolaren Störungen bekannt ist, argumentiert Nehls, dass es in niedrigen Dosen auch präventiv gegen neurodegenerative Erkrankungen eingesetzt werden könnte. In natürlichen Quellen wie Mineralwasser ist Lithium in geringen Mengen vorhanden. Nehls verweist auf Studien, die zeigen, dass Regionen mit höherem Lithiumgehalt im Trinkwasser geringere Raten von Demenz und Depressionen aufweisen.
Die Rolle von Omega-3-Fettsäuren ist weithin bekannt, doch Dr. Nehls hebt hervor, dass nicht alle Quellen gleichwertig sind. Er argumentiert, dass Fischöl aufgrund seiner hohen Konzentration an DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure) deutlich effektiver ist als pflanzliche Quellen wie Leinöl, das hauptsächlich ALA (Alpha-Linolensäure) enthält. ALA muss erst im Körper zu DHA und EPA umgewandelt werden, was ineffizient ist. DHA und EPA sind direkt neuroprotektiv und unterstützen die Gehirnfunktion, weshalb Nehls auf die Bedeutung von Fischöl für die Prävention neurodegenerativer Erkrankungen hinweist.
Interessanterweise sieht Nehls einen regelmäßigen Alltag als kontraproduktiv für die Prävention von Alzheimer und Demenz an. Er betont, dass routinierte Abläufe das Gehirn unterfordern und die neuroplastischen Prozesse reduzieren. Um das Gehirn jung und flexibel zu halten, sei es notwendig, sich regelmäßig aus der Komfortzone zu bewegen, Neues zu erleben und sich geistig herauszufordern.
Ein ganzheitlicher Ansatz gegen Alzheimer und Demenz
Dr. Michael Nehls‘ Thesen zur Prävention von Alzheimer und Demenz basieren auf einem ganzheitlichen Ansatz, der Bewegung, soziale Interaktion, Freude, neue Erfahrungen, eine gezielte Zufuhr von Nährstoffen und die Vermeidung von Routinen kombiniert. Diese Kombination ist laut Nehls der Schlüssel, um das Gehirn lange gesund und funktionstüchtig zu halten. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die er in seinen Büchern und Vorträgen präsentiert, legen nahe, dass eine solche Lebensweise tatsächlich das Risiko neurodegenerativer Erkrankungen signifikant senken kann.
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